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Die Geistlichen machten es vor
WEIHE Erst erbaten sie für das sanierte Gaustadter Freibad Gottes Segen, dann sprangen die Pfarrer Wünsche und Geyer ins kühle Nass. Die Stadtwerke hoffen auf weiterhin unfallfreien Badespaß.

VOM FT-MITARBEITER HARALD RIEGER

Bamberg - „Wir werden sicher lich nicht das ganze Schwimmbad mit Weihwasser bespritzen, aber seinen kirchlichen Segen und vor allem Gottes Schutz soll es dennoch erhalten", sagte Pfarrer Matthias Wünsche bei der Segnung des Gaustadter Bads gestern Nachmittag. Seine Verbundenheit zum Freibad im Stadtteil Gaustadt unterstrich sein evangelischer Kollege Pfarrer Norbert Geyer: „Genau wie ich und meine ganze Familie das Bad sehr schätzen, ist es auch für viele andere Besucher ein wichtiger sozialer Treffpunkt."

„Wir arbeiten hier mit Chemikalien und Chlor und haben eine große Verantwortung für die tausenden von Besuchern."

KLAUS RUBACH, STADTWERKE

Nicht große Attraktionen stünden dort im Mittelpunkt, sondern die Luft, das Wasser und die Menschen. Umso mehr freue er sich über die gelungene Renovierung, wenn es auch im Vorfeld manche Unklarheiten zu beseitigen galt.

Wie wichtig ihm Gottes Segen für das Gaustadter Bad ist, ließ Klaus Rubach als Geschäftsführer der Stadtwerke GmbH erkennen, die die Betreiberin ist: „Wir arbeiten hier mit Chemikalien und Chlor und haben eine große Verantwortung für die tausenden von Besuchern, die jährlich das Schwimmbad zur Erholung und zum Sport nutzen." Da könne man nur heilfroh sein, dass es in den vergangenen Jahren keinen größeren Unfall gegeben habe.

Diese Segnung sei nicht einfach ein formeller Akt, sondern den Verantwortlichen ein Bedürfnis. Man hoffe, dass der Betrieb auch die nächsten 50 Jahre unfallfrei bleibe.

Oberbürgermeister Andreas Starke stellte in seiner Rede die Freude über die gelungene Sanierung in den Vordergrund. Er betonte, dass das Gaustadter Bad weiterhin ein ruhiges, aber nun modernes Familienbad sei, welches erheblich zur Steigerung der Lebensqualität in Bamberg beitrage.

Nachdem die beiden Geistlichen gemeinsam die Segnung der Wasserbecken vorgenommen hatten, tauchten sie an der Seite von Daniela Reinfelder, Vorsitzende des Gaustadter Bürgervereins, mit einem sportlichen Sprung ein ins erfrischende Nass. Auch der stellvertretende Landrat und Bürgermeister von Bischberg, Johann Pfister, nutzte gleich die Gelegenheit und schwamm begeistert einige Runden im sonst nur spärlich be suchten Freibad an einem wenig sommerlichen Sonntag.

Wie Daniela Reinfelder mitteilt, hätte sie für den Bürgerverein Gaustadt gestern gerne ein Grußwort gesprochen. Der Bitte auf Rederecht hätten die Stadtwerke aber leider nicht entsprochen. Dabei, so Reinfelder zum FT,,, ist das Bad so toll geworden, dass man gar nichts Negatives sagen kann..."

Ehrengäste, die Baden gingen, sehen Sie auch in www.inFranken.de

Datum: 13.07.2009
Fränkischer Tag, 13. Juli 2009
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