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Spinn- und Weberzunft

Vorstand: 

Göppner Markus
Sturzstrasse 13
96049 Gaustadt
0951/63958

Mahr Arno
Stammfeldstrasse 6
96049 Gaustadt
0951/63502

Die Spinn- und Weberzunft wurde im Jahre 1830 von ca. 50 Mann von den Bambergern Handwebern gegründet und später von den Arbeiter der Baumwollspinnerei und Weberei in Gaustadt die ERBA weitergeführt. Mit der Spinn- und Weberzunft wurden auch die Stäbe der Spinn- und Weberzunft übernommen, die heute noch eine der schönsten in Bamberg und Umland sind und jedes Jahr in der Fronleichnamsprozession zu bestaunen sind.

Laut Protokollbuch ab dem Jahre 1931 waren als Vorstände eingetragen Lehmann Jacob bis 1943 . Von 1943 bis 1947 wurde laut Protokoll weder Generalversammlungen noch Fronleichnamsprozessionen abgehalten. 1947 wurde Ritter Peter zum 1.Vorstand gewählt. Ab 1948 war Nöth Franz Vorstand bis 1981.

1975 wurden einige portugiesische ERBA-Arbeiter aus der Spinnerei , Weberei und Färberei in die Zunft aufgenommen, da die Mitglieder zumal älter und weniger wurden .

Von 1982 bis 1992 war Nöth Hans  Vorstand. Im Jahre 1992 mußte Vorstand Hans Nöth aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als 1. Vorstand niederlegen und wurde einstimmig zum Ehrenvorstand gewählt. 1992 übernahrn Pereira Manuel nach einstimmiger Wahl das Amt des 1. Vorstandes. Er dies bis zum heutigen Tag.

1993 gab es Riesenprobleme für die Unterbringung des ERBA-Altares, da die ERBA in Konkurs ging und der Altar nicht mehr in den Räumen der ERBA gelagert werden konnte . Der Altar wurde mit Hilfe des Bürgervereins und der Stadtbau GmbH bis 1996 in den Räumen des Kindergartens am Ochsenanger untergebracht, wo es nach ca. drei Jahren wegen Umbauten des Kindergartens wieder raus mußte . 1996 mußte wiederum der ERBA Altar umziehen nachdem sich der 1. Vorstand , Pereira Manuel an den Fränkischen Tag und an die Stadträte der Stadt Bamberg wandte , um eine neue Herberge für den ERBA-Altar zu finden, wo dieser bis heute in der ehemaligen KFZ-Schilder-Werkstatt neben des ehemaligen Rathaus in Gaustadt untergebracht ist.

Die Spinn- und Weber-Zunft wird versuchen, so lange wie möglich, die Tradition des Vereins zum Wohle der Kirche sowie der Gaustadter Bürger zu erhalten.

Es wurde im Jahre 2002 mit dem Bürgerverein zusammen, unter der Leitung von 1. Vorstand H.Horst Besler , Zunftvorstand Manuel Pereira , und Hochwürden H. Pfarrer Wünsche beschlossen, dass die Weberstäbe restauriert werden und die großen Stäbe in der Kirche aufgestellt werden, damit die Bürger übers Jahr diese bestaunen können . Die Zunftstäbe werden weiterhin an Fronleichnam so lange die Zunft besteht , von den Mitglieder der Zunft durch die Gaustadter Strassen getragen .

Die restaurierten Zunftstäbe konnten am 19.06.2003 bei der Fronleichnamsprozession und am 2 1.06.2003 im Fränkischen Tag bestaunt werden. Die Zunftstäbe sind seitdem in der Kirche St. Josef Gaustadt öffentlich ausgestellt.

 

Weberstäbe in neuem Glanz

Nach einer gründlichen Restaurierung in einer Fachfirma sind die acht Zunftstäbe der Spinn- und Weberzunft nach Gaustadt zurückgekehrt. Sie wurden bei der Fronleichnamsprozession von den Mitgliedern der Zunft wieder vollzählig mitgetragen und können in der Kirche St. Josef / Gaustadt bewundert werden. Bürgerverein, Pfarrgemeinde St. Josef und die weiterhin bestehende Spinn- und Weberzunft als Eigentümerin der "Weberstäbe" halfen zusammen, um die wertvollen Stücke herrichten zu lassen. Sie stammen aus der Zeit um 1800, wahrscheinlich aus der Bamberger Werkstatt der Künstlerfamilie Kamm, und kamen im Zusammenhang mit der Gründung der Erba, der Spinnerei und Weberei in Gaustadt, schon im 19. Jahrhundert in die damals selbstständige Gemeinde vor den Toren Bambergs. Obwohl der Textilbetrieb 1992 geschlossen wurde, halten frühere Angestellte und Arbeiter und auch schon deren Kinder und Enkel die Tradition hoch und tragen die Zunftstäbe jährlich bei der  Fronleichnamsprozession mit. In sie sind kleine Vollplastiken von Maria mit dem Kind und Nachbildungen des Schweißtuchs der Veronika eingepasst.

Bilder von den Weberstäben sind hier auf der Homepage zu sehen; klicken Sie an

Bilder von den Weberstäben