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Altar und Ambo der Pfarrkirche

aus der Festschrift: Altarweihe in Gaustadt St. Josef vom 19. Dezember 1999

Autor: Pfarrer Matthias Wünsche

Altarweihe - nicht zufällig bildet dieses Fest den Abschluss und damit einen Höhepunkt für unsere Kirchenrenovierung.

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Wer die liturgische Tradition und die heute zutreffenden Normen bezüglich des Altares kennt, versteht es, warum dieses Fest etwas ganz Besonderes ist.

Der Altar ist der den Mittelpunkt der Kirche - Zeichen für Christus, den Eckstein der Kirche, für seine Gegenwart in seiner Gemeinde.

Der Altar ist der Ort, an dem unter den Zeichen von Brot und Wein Jesus mit seinem ganzen Leben, seiner ganzen Botschaft, mit seinem Tod und seiner Auferstehung unter uns sein will. 

Der Altar ist der Tisch für das Festmahl, das auf das himmlische Hochzeitsmahl hinweist.

Der Altar ist der Mittelpunkt der Eucharistiefeier, unverzichtbar und wesentlich als Zentrum der betenden und feiernden Gemeinde.

Nur der Ambo, der Tisch des Wortes, Ort für die Verkündigung, kommt ihm nahe in seiner Bedeutung.

Wenn am vierten Adventssonntag der neue Altar, gestaltet vom Künstler Friedrich Koller, in einem Festgottesdienst von Weihbischof Werner Radspieler geweiht wird, dann verbindet sich damit die Hoffnung: Hier ist ein neues Zentrum für die Pfarrei St. Josef entstanden. Was von ihm ausgeht, nährt und stärkt den Glauben. Wer an ihm feiert, darf sich der Gegenwart Christi sicher sein.

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Die Feier der Altarweihe ist somit von ihrer Bedeutung her ein geistlichere spiritueller Akt, ein Festtag nicht nur, weil das Werk der Kirchenrenovierung abgeschlossen ist: Neu kommt Christus in seine Gemeinde. Und er will so dauerhaft bei ihr bleiben, wie es der schwere, steinerne, dauerhafte neue Altar der Pfarrkirche ausdrückt.