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Martern

Bei dem Anwesen Kreutzer, dem heutigen Bäcker, steht die "Lohrsche" Marter, eine Säule aus dem 18. Jahrhundert, die von dem Ehepaar Lohr gestiftet wurde.

Pestmarter an der Sebastiani-Kapelle
Als die Pest im Jahre 1630 zum Stillstand kam, wurde die Pestmarter errichtet. Diese steht heute vor der Sebastiani-Kapelle.

Eine weitere Säule, die sogenannte "Schöne Marter" steht heute in der Nähe der Spinnerei. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde am "Gumbertsbrunnen" errichtet. Dieser war von dem Abt Gumbertus in einer Brunnenstube gefaßt worden. Der Brunnen an der "Schönen Marter" stand früher an der Stelle, wo heute die neue Brücke den Kanal überquert. Sie wurde vor dem Brückenbau in Richtung Gaustadt hin zurückgesetzt und ist heute noch in Betrieb.

Die bemalte Säule, die sich zwischen den Häusern auf der Hangseite in der Mitte des Dorfes befindet, ist die sogenannte "Rote Marter“.Sie wurde im 18.Jahrhundert erbaut.

In der Heßlergasse steht an der Grüntalstraße die "Weiße Marter", auch Hofmanns-Marter genannt, weil ein Ehepaar Hofmann die Stifter waren.

Link zu den Martern-Bilder: Martern-Bild

Hinweis:
Beachte hierzu auch die Kapitel "Gumprechtsbrunnen oder Fischerhof",
"Flur, Weide und Wald", "Bauern, Handwerker und Gesinde (Jakobsgut)" und
"Die katholische Pfarrei (Pestmarter)" unter "GAUSTADTER GESCHICHTE II".