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Gaustadt nach 1350

Während wir bisher nur auf die mageren Angaben einzelner oft weit auseinanderliegender Urkunden angewiesen waren, bieten von rund 1350 an Besitzverzeichnisse des Klosters Michelsberg die Möglichkeit, den Güterbestand in den Dörfern und darum auch in Gaustadt festzustellen und dessen Veränderungen zu verfolgen, Die Streuung und Mannigfaltigkeit des klösterlichen Besitzes erforderte solche Besitzverzeichnisse, um die jeweiligen Lehensinhaber, deren Güter und vor allem deren Zinsen in Geld und deren Abgaben in Naturalien zu kennen und besonders in Zweifelsfällen nachweisen zu können. Die Änderungen im Lehenbesitz durch Tod oder Verkauf, aber auch Verbesserungen der Verwaltung vor allem in den Anfängen der uns erhaltenen Aufzeichnungen erzwangen immer wieder die Neuanlage dieser Zinsbücher, die man auch Urbare nannte.