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Ein Schleusenwärterhäuschen bleibt erhalten

Kompromisslösung im Stadtrat / Förderantrag für Landesgartenschau wird im Herbst gestellt

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Der Stadtrat hat am 30. Juli dafür gestimmt, eines der beiden ehemaligen Schleusenwärterhäuser auf dem ERBA-Gelände zu erhalten. Das unter Denkmalschutz stehende Wohngebäude mit Erker wird aufgrund seines historischen Werts und seiner Lage in den künftigen Nordpark integriert. Nicht erhalten bleibt das zweite, hintere Häuschen, das einst als Lagerhaus diente. Es wird angesichts der hohen Sanierungskosten und der Lage im Eingangsbereich der Landesgartenschau abgebrochen. Der Stadtrat hat damit einen Kompromiss zwischen denkmalschützerischen und wirtschaftlichen Anforderungen sowie den Belangen der Landesgartenschau gefunden.

Bei der Einzelabstimmung im Stadtrat wurde festgelegt, dass die Stadtverwaltung eine Bestandsanalyse zum vorderen Haus in Auftrag gibt. Nach Beschluss des Stadtrats soll das Gebäude zunächst mit wenig Außvand Instand gesetzt werden. Es wird außerdem geprüft, welche Nutzung für das Gebäude nach dem Großereignis 2012 möglich ist und ob es in private Hände übergeben bzw. veräußert werden kann.

Laut einer im Juni 2008 erstellen Grobkostenschätzung des Hochbauamtes Bamberg würden sich die Kosten für eine Sanierung auf rund 350.000 Euro belaufen. Weitere Kosten für verkehrstechnische Erschließung von etwa 100.000 Euro werden nun zusätzlich notwendig:

Einer der geplanten Fußgängerstege über den neuen Fischpass muss als Notzufahrt und damit als Autobrücke ausgebaut werden.

Rathaus Journal 17/2008

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