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Gaustadt baut Schwimmbad

Aus dem Gaustadter Gemeinderat – Heuer noch erster Bauabschnitt

Gaustadt (Nr.). Trotz der drückenden Hitze, die draußen herrschte, ging es in der vergangenen Mittwochssitzung des Gaustadter Gemeindeparlaments recht lebhaft zu. Hauptthema der Sitzung war die Vergebung der Planungen zur Errichtung eines Schwimmbades in Gaustadt.

Nachdem Bürgermeister Habermann die Erschienen begrüßt hatte, befasste sich der Gemeinderat eingehend mit der Jahresabrechnung 1953 der Gemeindekasse. Sie umfasst im ordentlichen Teil: Einnahmen 1.355.259,31 D-Mark; Ausgaben 1.325.858,11 DM; Mehreinnahmen 29.401,20 DM; Ausgabereste 149.715,85 DM; Fehlbetrag der Rechnung 93.824,28 DM. Im außerordentlichen Teil: Einnahmen 93.000 DM; Ausgaben 93.000 DM. Durchlaufende Gelder: Einnahmen 505.801,03 DM; Ausgaben 505.801,03 DM. Die Jahresrechnung 1953 soll erst dem Finanz- und Verwaltungsausschuß zur örtlichen Prüfung vorgelegt werden; der Gemeinderat wird dann die entgültige Entlastung erteilen.

Eine wesentlich längere Zeit nahm der 2. Punkt (zugleich der Hauptpunkt) der Tagesordnung für sich in Anspruch. Beim Thema „Errichtung eines Schwimmbades in Gaustadt“ nahm Bürgermeister Habermann als erster das Wort. Das Gemeindeoberhaupt wies auf die

katastrophalen Badeverhältnisse

in Gaustadt hin. Nachdem in der Regnitz (Werkkanal der Baumwollindustrie) und in den Weihern das Baden aus gesundheitlichen Gründen verboten sei, bleibe für eine Industriegemeinde wie Gaustadt mit ihren 4.400 Einwohnern nichts anderes übrig, als sich mit der Frage de Errichtung eines Schwimmbades ernstlich zu befassen. Habermann konnte noch hinzufügen, dass auch die Baumwollspinnerei bereit sei, für dieses Projekt einen Zuschuß zu gewähren. Der Gemeinderat befasste sich sodann eingehend mit den Planungsangeboten der Fa. Petunia, Grötzingen, von Architekt Krug und Architekt Apel. In diesem Zusammenhang machte Bürgermeister Habermann den Vorschlag, die Fa. Petunia, die eine Spezialfirma in Bezug auf Bäderbau sei zu beauftragen und Architekt Krug als örtlichen Bauleiter zu Rate zu ziehen. Die Fraktionsvorsitzenden der SPD, Köhlein, und der CSU, Pfuhlmann, waren jedoch anderer Meinung. Sie vertraten den Standpunkt, dass alle drei Bewerber Entwürfe ausarbeiten sollen, für die die Gemeinde je 1.000 DM bereitstellt.

    aus dem Fränkischen Tag von 1954

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