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Freibad unter Denkmalschutz?

FW-BR-Fraktion will Gaustadter Bd erst sanieren und dann privatisieren

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"Die Bürger sollten sich nicht der Illusion hingeben, die Stadtwerke hätten genug Geld, um nach dem Neubau eines Hallenbads auch noch das Freibad Gaustadt erhalten und betreiben zu können."

Für einen Erhalt des Familienbades am Michelsberger Wald durch eine städtische Sanierung und anschließende Privatisierung sprach sich Stadtrat Matthias Kremer bei einem Pressegespräch aus. Die Zukunft des Bads sei weniger selbstverständlich als der Beschluss des Stadtrats, die Einrichtung vorerst nicht zu schließen, glauben mache. Denn es bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Stadtwerke, die künftig eher schlechter als besser da stehen würden, nicht auch noch das leisten könnten. Die Fraktion der Freien Wähler und Bamberger Realisten favorisiert deshalb eine maßvolle Sanierung durch die Stadt und eine anschließende Vergabe an einen privaten Betreiber oder einen Verein. So entstünden dem städtischen Konzern zumindest künftig keine Kosten mehr.

Stadtrat Kremer erinnerte daran, welch wichtige Rolle das Gaustadter Bad als Freizeiteinrichtung für Familien spiele. Es sei keineswegs durch das Stadionbad ersetzbar und überdies auch ein architektonisch wertvolles Zeugnis der 50er Jahre. Nach Meinung von Kremer und seiner Fraktion habe das Gaustadter Bad den Titel Denkmal noch mehr verdient als das vor kurzem unter Schutz gestellte Hallenbad. Am Rande des Pressegesprächs überreichte Kremer einen Scheck in Höhe von 750 Euro an die Vorsitzende des Bürgervereins Gaustadt, Daniela Reinfelder. Mit dem Geld will Kremer einen Beitrag zum Erhalt des Gaustadter Freibads bzw. dessen Attraktivierung leisten. Laut Reinfelder, soll die Spende für den Bau eines Beach-Volleyball-Felds im Gaustadter Bad verwendet werden.

 

Gaustadter Bad: BV gegen Privatisierung

Daniela Reinfelder, Vorsitzende des Bürgervereins Gaustadts, legt Wert auf die Feststellung, dass der Bürgerverein nicht für eine künftige Privatisierung des Freibads Gaustadt eintritt. In unserem Bericht "Freibad unter Denkmalschutz" hatten wir über die Meinung der Fraktion aus Bamberger Realisten und Freien Wählern berichtet. Die Tatsache, dass Stadtrat Matthias Kremer einen Scheck für die Erneuerung des Freibads spende, bedeute nicht, dass der Bürgerverein von seiner Meinung abrücke, das Bad sei in öffentlichem Eigentum zu halten, sagte Reinfelder dem FT. Denkbar sei allenfalls eine Vergabe an einen Pächter.

Richtigstellung des FT vom 15.12.2005