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Bamberg - Stadteil Gaustadt 

FT- "Stadt&Land", 08. Februar 2006, "Diese Woche" von Gertrud Glössner-Möschk:

Mit der Integration ist das so eine Sache. Seit über 30 Jahren gehört Gaustadt als Ortsteil zur Stadt Bamberg. Aber noch immer gibt es Situationen, in denen die Gaustadter ihre ehemalige Selbstständigkeit und das früher beneidenswerte wirtschaftliche Wohlergehen schmerzlich vermissen, das ihnen die einst florierende Spinnerei und Weberei Erba beschert hat. Auf der anderen Seite kennen viele Normal-Bamberger Gaustadt oft nur als Straßendorf vom Durchfahren. Die Lokalredaktion nimmt sich von diesem Ignorantentum nicht einmal aus: "Diese Straße kenn' ich nicht, die kann nur in Gaustadt sein", ist seit langem ein geflügeltes Wort in der Redaktion (gewesen). Gewesen, weil das Ortsporträt in der Heimatbeilage Stadt& Land es nun ermöglicht, den Stadtteil genauer kennen und schätzen zu lernen, aber auch eine Sorgen ernst zu nehmen: Relativ kurzfristig muss das Problem Gaustadter Freibad gelöst werden, über dem bekanntermaßen das Damoklesschwert schwebt. Die Gaustadter möchten diesen Schatz unbedingt behalten und nicht für ein Ganz-JahresSpaßbad am Stadion opfern. Mittelfristig machen sich die Bürger auch Sorgen im Zusammenhang mit der für 2012 auf der jetzt noch brach liegenden Erba-Halbinsel geplanten Landesgartenschau. In diese Planungen möchten sie rechtzeitig einbezogen werden.

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"Ein bevorzugtes Wohngebiet"

ENTWICKLUNOSPOTENZIALE Oberbürgermeister Herbert Lauer schreibt über die Geschichte des Stadtteils Gaustadt und die seiner Ansicht nach guten Zukunftschancen.

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Bamberg - Im Stadtteil Gaustadt liegen derzeit die größten Entwicklungspotenziale für Wohn- und Gewerbeflächen. 1136 erstmals urkundlich erwähnt, hat sich der im Jahr 1972 zu Bamberg eingemeindete Ort aus einem klösterlichen Landgut entwickelt. Ursprünglich landwirtschaftlich geprägt durch Fischerei, Schafzucht, Acker- und Weinbau wurde er im Jahre 1858 durch die Gründung des Werkes der Mech. Baumwoll-Spinnerei und Weberei buchstäblich wachgerüttelt.

Begünstigt durch das starke Gelände-Gefälle zwischen Bamberg und Gaustadt gelang es zu Beginn des Industriezeitalters, ein Wasserkraftwerk zu errichten. Die dort erzeugte Elektrizität versorgte den Industriebetrieb sowie viele Werkswohnungen. Auch der Werks- und Schifffahrtskanal samt Schleusen, Grundablass und Brücken wurde seinerzeit realisiert und in diesem Zusammenhang auch der Flussverlauf der Regnitz verlegt.

52. 000 Spindeln und 750 Webstühle, die später auf 1000 aufgestockt wurden, ratterten in Gaustadt. Mit der Zeit entstanden Werkswohnungen für die Arbeiter und Angestellten, eine Badeanstalt, eine Werkküche mit Kegelbahn sowie um 1920 eine Turn- und Veranstaltungshalle. Die später als ERBA-Werk bekannte Anlage bot bis zu 1500 Menschen Arbeit.

Dass tüchtige Arbeitskräfte Hunger und Durst haben, begünstigte Gastronomie und die Getränkeindustrie. Eine Brauerei und zwei kleinere Limonadenfabriken waren hier ansässig. Im Jahre 1910 übernahm Georg Wörner die Brauerei seines Schwiegervaters und startete eine Erfolgsgeschichte. Im Laufe von drei Generationen wurde der Bierausstoß aus bescheidenen Anfängen (6000 Hektoliter im Jahr 1953) auf 300 000 Hektoliter im Jahr 1969 gesteigert. Heute wird das Bier weltweit exportiert. In China und Schweden gibt es Lizenzproduktionen. Mit zahlreichen deutschen Brauereien existieren Partnerschaften.

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Als dritter größerer Gaustadter Manufakturbereich bleibt die Ziegelherstellung zu erwähnen. Schon im 16. Jahrhundert ist die Gaustadter Ziegelei nachweisbar. Im Jahre 1866 wurde die Fabrikation zügig ausgebaut und stetig erweitert. Das Gelände zwischen dem jetzigen Gaustadter Friedhof und dem Rothofer Weg wurde ausgebeutet; die Topographie ist heute noch durch den Tonabbau geprägt. Die Firma Agrob und zuletzt Megalith hatte ein Betriebsgelände von ca. 8,5 Hektar. Im Jahre 2001 wurde die Produktion stillgelegt.

Mittlerweile ist die Kaiserdom-Brauerei die einzige industrielle Produktionsstätte im Stadtteil und gleichzeitig die größte Braustätte der Bierstadt Bamberg. Gaustadt ist durch Ausweisung immer neuer Baugebiete zum attraktiven Wohngebiet geworden. Weitere Entwicklungspotenziale bieten gerade die Industriebrachen der ehemaligen Erba-Textilfabrik und der Megalith-Ziegelwerke. Auf dem Erba-Gelände sollen die Landesgartenschau 2012 und attraktive Wohnbebauung realisiert werden. 200000 Quadratmeter Entwicklungsflächen stehen zur Verfügung. Das Landesgartenschaugelände wird als "Hain des Bamberger Nordens" weiter den Bürgerinnen und Bürgern zur Erholung und Freizeitgestaltung dienen. Die mittlerweile bautechnisch überholungsbedürftigen Errungenschaften der letzten 50 Jahre, das Freibad und das Sportzentrum am südlichen Michaelsberger Wald gilt es, weiterhin zu erhalten.

In Gaustadt lässt es sich leben

LIEBESERKLÄRUNG Der Bamberger Stadtteil ist in eine schöne Landschaft eingebettet und mit perfekter Infrastruktur ausgestattet.

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Ganz schnell im Wald, ganz schnell am Fluss und ganz schnell in der Bamberger Innenstadt: Der Gaustadter weiß, was er an Gaustadt hat.

Daniela Reinfelder und Margit Wörner haben zu einem Spaziergang eingeladen - genauer: einer Spazierfahrt, denn der Bamberger Ortsteil Gaustadt ist ziemlich ausgedehnt - zu den schönen, ziemlich unbekannten Seiten des Ortes.

Hinter der Ökosiedlung schweift der Blick auf das romantische Berggebiet mit seinen Wiesen, denen nur der Wald Grenzen setzt. Im Herzen des Dorfes breitet sich der schöne Sylvanersee aus, ein Stück weiter den Berg hinauf finden sich Pferdekoppeln und das Tierheim, wiederum eingebettet in eine anmutige Landschaft.

Den Hügel hinunter fährt man vorbei am künftigep Baugelände für die zweite Ökosiedung sowie am Tonabbaugebiet und den Fabrikationsgebäuden der ehemaligen Ziegelei, wo ein neues Wohngebiet entstehen wird. Gegenüber erstreckt sich das Betriebsgelände der größten Brauerei Bambergs - Kaiserdom - die seit Schließung der Textilfabrik Erba mit über 60 Beschäftigen der größte Arbeitgeber am Ort ist.

Schließlich führt der Weg hinunter an die Regnitz. Am Fluss entlang kann man auf dem Fahrrad in wenigen Minuten in die Bamberger Innenstadt gelangen, vorbei an der Neubausiedlung Ochsenanger und am noch verschlafenen Erba-Gelände, dem "Austragungsort" der Lanesgartenschau im Jahre 2012. Von dieser erhofft sich Bamberg einen Aufschwung im Tourismus-Geschäft, der nachhaltig wirken soll.

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Die Begeisterung von Daniela Reinfelder, der Vorsitzenden des Bürgervereins, und Margit Wörner, der Chefin der Kaiserdom-Brauerei, bezieht sich aber nicht nur auf die schöne Landschaft, in die Gaustadt eingebettet ist, sondern auch auf die gute Infrastruktur mit allen nur erdenklichen Dienstleistern bis hin zum Sonnenstudio und vor allem auf den Gemeinsinn und den Zusammenhalt der Bürger. Dieser drückt sich nicht zuletzt in einem äußerst regen Vereinsleben und vielen Festen aus, allen voran das Bürgerfest, der Erntedank und die Kirchweih. Schon im Jahre 1904 wurde der Bürgerverein gegründet, der den damals in das "Obere" und das" Untere" Dorf geteilten Ort zusammenwachsen ließ.  

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Richtig familiar

VON ANETTE SCHREIBER, FT- "Stadt&Land", 15. Februar 2006

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"Fränkischer Tag bei uns in Gaustadü war die Stadt-Premiere der neuen FT-Veranstaltungsreihe überschrieben. Den Focus auf die hier " brennenden Themen" legte die gesamte Prominenz des größten Stadtteils, die in gemütlicher Runde mit Bürgern und FT-Spitze in der Gaststätte Kaiserdom zusammen saß. In Doppelfunktion trat dabei FT-Geschäftsführer Walter Schweinsberg auf, bekennender und begeisterter Neu-Gaustadter. Die Musikkapelle St. Josef blies als einzige allen den Marsch - und diverse andere Stücke - ansonsten ging es sehr familiär und fair zu. Mit Erleichterung und Zuversicht nahmen die Gaustadter die Garantie der heiß ersehnten Freibadsanierung zur Kenntnis. Sie demonstrierten ihrerseits Geschlossenheit und Bereitschaft zur Unterstützung des Großprojektes Landesgartenschau. Der Fränkische Tag zog seinerseits wertvolle Anregungen aus der engagierten Aussprache. In der nächsten Ausgabe widmet sich die Heimatbeilage wieder einem Ort im Landkreis: Rattelsdorf

Gaustadt will die Gartenschau

RIESENCHANCE - Bürgervereinsvorsitzende Daniela Reinfelder, "Sprachrohr" des größten Bamberger Stadtteils, sieht viele Vorteile. Froh ist man über die "Garantie" der Badsanierung.

Gaustadt - Nicht nur in der heißen Vorbereitungsphase hat Daniela Reinfelder, Vorsitzende des Gaustadter Bürgervereins, eine zentrale Rolle gespielt. Auch bei der Veranstaltung "Fränkischer Tag bei uns in Gaustadt" sprach Moderatorin Gertrud Glössner-Möschk sie auf die "heißen Themen" an.

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Dafür, dass eines davon ganz schnell von siedend auf lauwarm abkühlte, sorgte Peter Neller, der in Vertretung von Oberbürgermeister Herbert Lauer erschienen war: Die Sanierung des Gaustadter Freibades sei kein Thema mehr, teilte er mit.

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Der ganze Stadtrat wolle die Sanierung und trete hierfür ein. Der Jubel der Gaustadter war Neller sicher. Kaspar Reinfelder unterstrich, dass man sich mit einer einfachen Sanierung zufrieden gebe und keinen "Schnickschnack" wolle.

Zum Thema Bad sprachen sich insbesondere die Sportfunktionäre, aber auch Gerhard Öhlein namens der DLRG für den Erhalt des Hallenbades aus,da man dessen Kapazitäten selbst parallel zu einem weiteren Hallenbad beim Stadion mehr als benötige. Öhlein verwies zudem darauf, dass das Gaustadter Bad heuer eigentlich "50. Geburtstag" habe. Und Horst Besler, langjähriger früherer Bürgervereinsvorsitzender, teilte mit, nicht zuletzt dank der DLRG seien die Betriebskosten des Gaustadter Freibades die niedrigsten Bad-Betriebskosten in Bamberg.

Den schlechten Zustand der Hauptstraße könne jeder, der vom Landkreis komme, gleichsam gleich nach dem Ortsschild erfahren, moderierte Glössner-Möschk dieses Thema an. Angesichts der Straßenausbausatzung, wonach die Bürger an den Kosten beteiligt würden, sieht Daniela Reinfelder wenig Chancen für eine durchgreifende Veränderung. Sie regte jedoch an, Verbesserungen eventuell schrittweise im Rahmen der Kanalsanierung mit vorzunehmen. Als Hausherr machte Georg Wörner auf die mit dem Neubaugebiet an der Breitäckerstraße insbesondere für seinen Brauereibetrieb verbundenen möglichen Nachteile aufmerksam. Die Kaiserdom Brauerei, einer der größten Arbeitgeber in Gaustadt, habe in die üngste Betriebsstätte 30 MillionenEuro investiert, die nicht einfach "weggeschoben" werden könnten. "Unser Unternehmen muss gesichert sein", gab er den Entscheidungsträgern mit auf den Weg. Das Konzept Ökosiedlung begrüßte er im Übrigen.

Richtig heiß kochten die Veranstaltungsteilnehmer das Thema Sandstraßensperrung. Ohne Alternativen dürfe diese Straße nicht gesperrt werden, postulierte Dr. Gunnar Burczyk. Kreishandwerksmeister Kaspar Reinfelder rechnete vor, welche Kosten Handwerker durch die enormen Umwege zu tragen haben. Er meinte, das Thema Sandstraßensperrung müsse der neue Oberbürgermeister zur Chefsache machen.

Einzig Stadtrat Peter Gack "outete" sich als Befürworter einer Sperrung (mit gewissen Ausnahmen), dies jedoch unter Einbindung in ein schrittweise umzusetzendes Gesamtkonzept.

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Die "Stimme Gaustadts"

Als "die Stimme Gaustadts" brachte Daniela Reinfelder schließlich die Einstellung der Bürger zu der im Jahre 2012 stattfindenden Landesgartenschau auf den Punkt. Dieses Event werde als "absolut positiv" gesehen. Man erwarte sich davon viel Potenzial und Lösungen von Problemen. Die hierfür zunächst anstehenden Bauarbeiten kommentierte sie: "Wir sind leid geprüft", und" wir schaffen das, denn danach wird's wesentlich schöner". Man sollte jedoch die Gaustadter mit einbeziehen.

Angesichts von nur noch sechs Jahren sei es jedoch höchste Zeit, das Projekt "mit Volldampf anzugehen". Zum Abschluss und, weil man ja nicht "nur motzen" wolle, zollte sie der Stadt dafür Dank, dass der Löschweiher nun wieder ein Weiher wird.

Mit einem bunten Blumenstrauß sagte die Moderatorin im Namen des Fränkischen Tags der engagierten Gaustadter Front-Frau Dank für ihre Unterstützung.

"Spitzen"-Gespräch in familiärer Atmosphäre

ZUSAMMENARBEIT- Kooperation ist in Gaustadt in Sport und Kirche Trumpf

Ein Spitzengespräch mit überaus brauchbaren Resultaten lässt sich gemütlich und familiär auch in großer Runde abhalten. Dies hat die Veranstaltung"Fränkischer Tag bei uns in Gaustadt" eindrucksvoll bewiesen.

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FT- Geschäftsführer Walter Schweinsberg und Chefredakteur Armin Maus erläuterten das Konzept der mit der Veranstaltung verknüpften Heimatbeilage Stadt&Land, die auf noch größere Lesernähe setzt, und erörterten mit der Prominenz dieses größten Bamberger Stadtteils sowie interessierten Bürgern die vor Ort relevanten Themen. Den Stellenwert dieser Gesprächsrunde unterstrich auch die Anwesenheit des CSUFraktionsvorsitzenden Peter Neller, der Oberbürgermeister Herbert Lauer vertrat. Von den Konkurrenten um den OB-Posten ließen sich Andreas Starke wie auch Ursula Sowa entschuldigen, während Norbert Tscherner ebenfalls präsent war.

Da FT-Redakteurin Gertrud Glössner-Möschk, die die Reporter-Rolle mit jener der Moderatorin getauscht hatte, charmant aber bestimmt jegliche Wahlkampf-Agitation von vorne herein abgeblockt hatte, ging es rein sachbezogen um Gaustadter Themen.

Bevor man sich im Wohlfühlambiente des Brauereigasthofs Kaiserdom - nett dekoriert vom Pächterehepaar Ursula und Alfred Schuman - mit harten Fakten befasste, blies die Kapelle St. Josef Gaustadt unter ihrem Dirigenten Martin Rachold allen zuerst schmissig den Marsch und dann diverse heitere Stücke. Wie gut zu hören war, hat sich Racholds Einsatz für die Wiederbelebung der Bläsergruppe mehr als gelohnt.

Es folgte, wie FT-Geschäftsführer und begeisterter Neu-Gaustadter Walter Schweinsberg es sich in seiner Begrüßung gewünscht hatte, "ein interessanter Abend" in einem "hochinteressanten Stadtteil", wie Chefredakteur Armin Maus zusammenfasste.

"Das Positive und Gute der Heimat zu zeigen, aber auch zu sagen, wo der Schuh drückt": So brachte Maus das Anliegen von Heimatbeilage und Diskussionsveranstaltung "Der FT bei uns" auf den Punkt.

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Gemeindereferentin Jacqueline Hippmann beschrieb die sich für die katholische Pfarrgemeinde St. Josef abzeichnende Veränderung durch die künftige "Zusammenarbeit" mit St. Martin. Den Begriff Fusion wollte sie nicht bemühen. Die Gremien beider Pfarreien blieben ebenso bestehen wie die jeweiligen Kirchenstiftungen, betonte sie. Mit dieser Entscheidung sei man sehr zufrieden, so Hippmann.

Wie man in Gaustadt Ökumene pflegt, führte Pfarrer Norbert Geyer von der evangelischen Matthäus-Gemeinde anschaulich aus. Namens des VDK-Ortsverbandes machte Dagmar Haarkötter auf Bemühungen ihres Ortsverbandes in Richtung Ökumene aufmerksam.

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Eine anstehende Fusion wollten die Vorsitzenden der großen beiden Sportvereine, ASV Gaustadt und DJK Gaustadt, Dietfried Fösel und Albrecht Schöring nicht bestätigen. Statt dessen verwiesen sie auf eine seit langem bewährte und gute Zusammenarbeit. An die Stadt appellierten beide, die Gebühren in den Sporthallen zu reduzieren.

Die Moderatorin bedauerte, vom Jugendzentrum Supergau keine Gäste begrüßen zu können, sprach aber das Problem des Platz verbrauchenden alten Tresors an.

Ausführlich gaben Geschäftsführer Walter Schweinsberg und Chefredakteur Armin Maus gegen Ende der Veranstaltung -Antworten auf Fragen zum neuen FT. Sie freuten sich über konstruktive Kritik und Anregungen, insbesondere aber über das vielfache Lob speziell für die Kindernachrichten.

Das Freibad soll so erhalten werden, wie man es kennt.

Die Wünsche der Gaustadter, die sie im Rahmen der Veranstaltung "Fränkischer Tag bei uns in Gaustadt" engagiert vortrugen, zielten insbesondere auf den Erhalt des Freibades ab. Man zeigte sich zwar sehr froh und erleichtert über Peter Nellers Zusage, dass der Stadtrat hinter der Sanierung steht. Deutlich wurde aber auch, dass man den bisherigen Charakter der vertrauten Schwimmstätte erhalten möchte. Es gehe sozusagen um eine technische Instandsetzung, andere Veränderung - "Schnickschnack" wird hier keinesfalls gewünscht.